Inhaltsverzeichnis

Kapitel 2

2. Gesprächstechniken

2.1. Festlegen von Zeitgrenzen und Themen

2.2. WWSZ-Techniken

Anamnesegespräch mit einem Patienten, der über Herzrasen klagt.
Es besteht die Verdachtsdiagnose einer Schilddrüsenüberfunktion.
Im Gespräch werden Elemente der patientenzentrierten Gesprächsführung mit dem WWSZ-Modell demonstriert.

2.3. Umgang mit Emotionen – das NURSE-Modell

Patient mit bekanntem Diabetes mellitus und aktuellen Problemen mit der Blutzuckereinstellung (Unterzuckerung), die ursächlich durch psychosoziale Belastungen bedingt sind. Im Gespräch exploriert der Hausarzt die Belastungsfaktoren und berücksichtigt dabei die Emotionen des Patienten. Es werden Elemente des NURSE-Modells demonstriert.


Patientin wird mit akuten depressiven Beschwerden bei ihrer Hausärztin vorstellig. Auslösend für die Beschwerden ist die Trennung des Ehemanns. Die Hausärztin demonstriert Elemente der patientenzentrierten (WWSZ) und emotionsbezogenen Gesprächsführung (NURSE), exploriert die Beschwerden und berät mit der Patientin das weitere Vorgehen.

2.4. Vermitteln von Informationen

Patient mit hochgradiger Aortenklappenstenose, der vor der anstehenden Operation mit Klappenersatz ein Aufklärungsgespräch mit dem behandelnden Kardiochirurgen führt. Im Gespräch wird demonstriert, wie medizinische Informationen für den Patienten anschaulich vermittelt werden können.

2.5. Umgang mit divergierenden Konzepten

Patient mit rezidivierendem Schwindel und häufigen Arztbesuchen, der im Gespräch mit seiner Hausärztin über die aktuellen Untersuchungsbefunde (Schädel-MRT) informiert wird. Im Gespräch wird der Umgang mit unterschiedlichen Krankheitskonzepten demonstriert. Während die Hausärztin eine psychische Genese der Beschwerden für wahrscheinlich erachtet, ist der Patient der Überzeugung, dass körperliche Ursachen der Beschwerden noch nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

2.6. Entscheidungsfindung

Patient mit ausgeprägten Rückenschmerzen und bekanntem Diabetes mellitus. Im Gespräch mit der Hausärztin werden die verschiedenen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie besprochen und eine Entscheidung über das weitere Vorgehen herbeigeführt. Im Gespräch werden Elemente der partizipativen Entscheidungsfindung demonstriert.

Kapitel 3

3. Heranführen an spezifische Gesprächssituationen

3.1. Erstgespräch

3.2. Anamneseerhebung

3.3. Arzneimittel-Anamnese

3.4. Schlechte Nachrichten überbringen

Gespräch eines Hausarztes, der einer Patientin die Diagnose einer chronischen Poliarthritis mitteilt. Im Gespräch werden Elemente des SPIKES-Modells (Baile) zur Überbringung schlechter Nachrichten demonstriert.


Gespräch der behandelnden Ärztin des SAPV-Teams mit einer Patientin, die seit 4 Jahren an einem metastasierten Ovarialkarzinom leidet. Die Patientin befindet sich in der späten Terminalphase ihrer Erkrankung und verhält sich stark verleugnend bezüglich ihrer aktuellen Lebenssituation. Die Palliativmedizinerin spricht mit der Patientin über ihre Erkrankung und die begrenzte Prognose.


3.5. Ansprechen heikler Themen: häusliche Gewalt

Eine Patientin wird wegen Schlafstörungen bei ihrer Hausärztin vorstellig. Auslösend für die Beschwerden ist häusliche Gewalt, deren Mitteilung der verängstigten und sich schämenden Patientin schwer fällt. Im Gespräch wird der Umgang mit Emotionen (NURSE-Modell) beispielhaft demonstriert.

3.6. Ansprechen heikler Themen: Alkoholkonsum


3.7. Gespräch mit Angehörigen von kranken Kindern

Gespräch eines Kinderarztes mit der Mutter des 1,5 Jahre alten Patienten Fabian, der unter unklarem Fieber leidet. In dem Angehörigengespräch werden wichtige anamnestische Informationen zielgerichtet erhoben und die besorgte Mutter informiert und beruhigt.

3.8. Gespräch mit Angehörigen von Patienten mit Demenzerkrankungen


3.9. Arbeiten mit Dolmetschern

Dolmetscher-vermitteltes Arzt-Patientin Gespräch, in dem die nur polnisch sprechende Patientin über akute Schmerzen im Brustbereich und ein Würgefühl klagt. Die Ärztin erhebt eine Anamnese und bespricht mit der Patientin das weitere Vorgehen. Das Gespräch findet als triadische Kommunikation mit der Übersetzung durch einen Sprach- und Kulturmittler statt.

3.10. Gespräch über Patientenverfügungen und Wiederbelebung

3.11. Gespräch über Behandlungsfehler

3.12. Gespräch zwischen den Berufsgruppen

Kapitel 5

Anhang

Impressum

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Der besseren Lesbarkeit halber wird überwiegend die männliche Form für Arzt und Patient verwendet !